warum "kämpfen" nicht die lösung sein kann...
- vor 6 Stunden
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Wenn in uns die Gründe liegen - "WARUM" wir krank werden - liegt dann wirklich da draußen in einem stetigen “bekämpfen” die eine Lösung?
Dieses stetige Gefühl kämpfen zu müssen, immer noch irgendwie weiter zu machen -ist eine Schutzstrategie.
Man hat ja schließlich gelernt die “Antworten” liegen da draußen.
“Ich darf keine Schwäche zeigen- es muss doch irgendwie weiter gehen”
Funktionsmodus
Perfektionismus
andere Wissen was mir hilft
der Glaube: “unheilbar”
Diese tief sitzende Prägungen ist oft in der Aufrechterhaltung von chronischen Erkrankungen zu sehen und führt nicht selten zu Heilungsblockaden.
In dem letzten Beitrag hast du gelesen, dass deine Symptomatik aus dir entstanden ist- das bedeutet je mehr du dagegen kämpfst, unterdrückst, sie weg schneidest, nicht haben möchte- je intensiver wird sie!
Und sie findet immer Wege sich auszudrücken!
Deine Symptome sind ein Teil von dir, wenn du weiter dagegen kämpfst- je mehr kämpfst du gegen dich selbst!
Den Kampf gegen dich- kannst du nicht gewinnen!
Vielleicht spürst du immer mehr den Drang verstehen zu wollen, dem Ganzen nachgehen zu wollen und hast schon so viel ausprobiert aber irgendwie kommst du nicht weiter...
Warum wir trotz Therapien oft das Gefühl haben, nicht weiterzukommen
Wenn man an körperlichen Symptomen leidet, versucht man meist sehr viel- man geht zum Arzt und vielleicht zu noch einem Facharzt, man sucht diverse Therapeuten auf, beliest sich im Internet doch auch hier wirken wieder verschiedenste Muster in einem- die einem genau da blockieren- warum wir uns fragen:
"Warum komme ich trotz allem nicht weiter?"
Du bist geprägt durch deine Erfahrungen, durch Schmerz, durch Momente, in denen andere wussten was dir hilft. Durch das, was du gelesen, gehört und übernommen hast. Durch deine Glaubenssätze, deine Gefühle, deine Symptome und Krankheiten.
Dein ganzes Leben hat Spuren hinterlassen – vielleicht schon als Kind: Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen, Pfeiffersches Drüsenfieber und vieles mehr. Mit jeder Erfahrung hast du etwas gelernt, heute nicht unbedingt bewusst- trotzdem wirkt es sich in dir weiter und zeigt sich auch in deinem Verhalten.
Du hast gelernt: Wenn etwas weh tut, muss es schnell weg. Wenn du krank bist, brauchst du Antibiotika, damit es sofort besser wird, damit der Schmerz aufhört, damit alles schnell wieder „funktioniert“.
Nicht, weil du sie bewusst gewählt hast, sondern weil du gelernt hast zu überleben, dich zu schützen und Erleichterung zu finden.
Genau hier sitzt die unbewusste Grenze der Heilung- in deiner Vergangenheit, in deinen Prägungen- in deinen Zweifeln- dass es vielleicht leichter sein kann als es dir bewusst ist.
Es heißt: “unheilbar”, weil der Arzt dir nicht eine Tablette verschreiben kann, die dir verspricht, dass deine Symptome damit dauerhaft unterdrückt sind, keine Neue mehr auftreten und du dein Leben genauso führen kannst wie du es gewohnt bist.
Je mehr wir verzweifelt weiter funktionieren müssen, je mehr wir weiter vor uns selbst weg laufen und immer noch den Glauben haben, dass es nicht heilbar ist, dass andere dies über uns urteilen können.
Diese inneren Wiederstände sind völlig normal- sie passen auf dich auf. Durch viele Erfahrungen haben sie das gelernt.
Je mehr wir aber immer noch darauf vertrauen -je mehr sind wir genau da blockiert, wo die eigentliche Heilung stattfinden kann.
Wenn wir wirklich heilen möchten, dann dürfen wir ganz weit zurück schauen...
Auf die Ursachen- der Ursachen nämlich deinen Entwicklungsprozess.
Das kannst du gerne hier noch einmal nachlesen:
Dein Kampf ist deine Überlebensstrategie
Warum chronischer Stress und Autoimmunerkrankungen zusammenhängen können
Viele Menschen kennen das:
Sie machen weiter, obwohl sie nicht mehr können, sie spüren ihre Grenzen, gehen aber trotzdem drüber. Eigentlich wollen sie niemandem zur Last fallen, es anderen Recht machen und sagen dadurch “Ja”, obwohl alles in ihnen “Nein” sagt.
Das ist irgendwann zu einer Überlebensstrategie geworden.
Weil sie sich vielleicht: alleine, innerlich leer und sonst nicht akzeptiert fühlen.
Sie können schlecht ihre Grenzen setzen und vertreten, es zeigt sich sehr viel "muss" im Alltag.
Sie haben Angst vor Ablehnung, vor Konflikten, etwas falsch zu machen und evtl. auch Verlustängste
Das Gefühl sich selbst immer mehr zu verlieren, die Kontrolle zu verlieren- über ihr Leben und auch über ihren Körper.
Als Schutzstrategie kann sich hier ein Perfektionismus zeigen, ein nach Außen orientieren, Verdrängen- um weiter zu funktionieren.
Nicht selten ziehen sie sich irgendwann zurück, weil sie einfach völlig überfordert sind- mit ihrem Körper- mit ihrem Leben- ihrem Schmerz und eigentlich mit sich selbst.
Erkennst du dich hier wieder?
Daraus entsteht ein sehr großer innerer Druck.
Nicht nur im Kopf- sondern im Körper, im Nervensystem und in der Seele.
Der Alltag hält die Psychosomatik oft weiter aufrecht:
Druck, Belastung, Sorgen, Symptome, Abhängigkeit vom Außen, Angst vor Verschlechterung und der Glaube, dass es unmöglich ist zu heilen oder dass es die eine Lösung gibt.
Je mehr wir versuchen, alles zu kontrollieren, desto mehr Spannung entsteht im System.
Du bist nicht deine Diagnose und du passt nicht in eine Schublade- in dir reagiert bzw. überreagiert dein Nervensystem, weil es gelernt hat, auf dich aufpassen zu müssen.
Wie du trotz Diagnose wieder mehr Sicherheit gewinnen kannst, kannst du hier nachlesen:

Häufige Fragen zur Selbstheilung bei chronischen Erkrankungen
Kann Selbstheilung eine medizinische Behandlung ersetzen?
Nein. Selbstheilung ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Sie kann aber eine wichtige Ergänzung sein, weil sie dich dabei unterstützt, deine inneren Muster, deinen Stress und deinen Umgang mit dir selbst besser zu verstehen.
Warum ist das Unterbewusstsein so wichtig?
Viele Reaktionen laufen nicht bewusst ab. Dein Körper reagiert oft aus alten Erfahrungen, Schutzmechanismen und gespeicherten Emotionen heraus. Über hypnotische Arbeit können diese Ebenen gezielt angesprochen werden.
Warum braucht Selbstheilung so viel Zeit?
Weil deine Themen meistens nicht erst seit gestern da sind. Viele Muster entstehen über Jahre. Deshalb braucht es Wiederholung, Alltagspraxis und einen sicheren Rahmen, damit Veränderung überhaupt stabil werden kann.
Was ist der Unterschied zu einzelnen Therapiesitzungen?
Einzelsitzungen können wertvoll sein aber Selbstheilung braucht oft mehr Kontinuität. Es geht darum, nicht nur im Termin etwas zu erkennen, sondern im Alltag anders mit dir, deinem Körper und deinen Symptomen umzugehen, sie somit beeinflussen zu lernen.
Ist Selbstheilung ein Heilversprechen?
Nein. Es gibt kein Heilversprechen. Selbstheilung bedeutet, deine eigenen Regulations- und Veränderungsprozesse zu unterstützen, Zusammenhänge zu erkennen und neue Wege im Umgang mit deiner Symptomatik zu entwickeln.
Über mich
Ich bin Gründerin der Autoimmunen Hypnotherapie.
Früher habe ich als Krankenschwester Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet.
Heute begleite ich Menschen mit chronischen und autoimmunen Beschwerden auf ihrem Selbstheilungsweg – zurück in mehr Verbindung mit sich selbst, ihrem Körper und ihrem Leben.
Meine Arbeit verbindet hypnosystemische Arbeit, Hypnotherapie, körperorientierte Ansätze, psychotherapeutische Methoden, Elemente aus der chinesischen Medizin und die tiefe Arbeit mit dem Unterbewusstsein aber auch dem Überbewusstsein- dem Yager- Code.
Entstanden ist dieser Ansatz aus meiner eigenen Geschichte mit MS, meiner Erfahrung als Pflegefall und meinem Selbstheilungsweg zurück in ein selbstbestimmteres Leben.
Heute sage ich, meine Krankheit war das Beste, was mir passieren konnte und ich weiß, dass in jedem Menschen genau diese Möglichkeiten auch sitzen- eigentlich warten sie nur darauf- endlich entdeckt zu werden.
Die Autoimmune- Hypnotherapie hat sich zu einer Möglichkeit entwickelt, die ich mir damals gewünscht hätte und ich verspreche, dass ich dir alles zur Verfügung stelle, damit auch du deinen Weg wieder selbstbestimmt gehen kannst.
Kein Heilversprechen, aber ein tiefes Verständnis für deine Situation, für deinen jetzigen Schmerz- weil Fachpersonal viel weiß über Physiologie, Anatomie, Krankheitslehre, Medikamenten etc. aber was sie nicht lernen ist, wie du dich fühlst und was deine Ursachen sind die dich da hin gebracht haben, wo du jetzt bist.
Hinweis
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Diagnose oder Behandlung. Wenn du Beschwerden hast, Medikamente einnimmst oder gesundheitliche Veränderungen planst, kläre dies bitte mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner behandelnden Fachperson ab.




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